CVJM-Kindertagesheim Koppel e.V.

"Spuren im Schnee und ein fallendes Blatt können Geschichten erzählen" - Jean Cocteau

Unsere Angebote

Ausflüge, Übernachtungen und Gruppenreisen:

Gemeinschaftserlebnisse erweitern den Erfahrungshorizont der Kinder und stärken ihr Selbstbewusstsein. Sie lernen eine andere Umgebung kennen und machen neue, spannende Erfahrungen. Ziele unserer Ausflüge sind z.B. ein Kinderbauernhof, der Stadtpark, ein Wald, Hagenbecks Tierpark, ein See, das Niendorfer Gehege, ein Theater oder ein Museum. Zur Vorbereitung unserer jährlichen Gruppenreise übernachten wir im Kindertagesheim. Oft sind die Kinder zum ersten Mal von Mama und Papa über Nacht getrennt. Wie die Reise selber, ist dies ein großes Abenteuer, das viel Mut und Zuversicht voraussetzt. Durch gemeinsame Erfahrungen wächst tiefes Vertrauen untereinander. Das stärkt uns alle.

Feste:

Feste kindergerecht vorbereiten und dabei gemeinsam viel Spaß haben - so feiern wir in unserem Haus. Nicht nur der Inhalt ist uns wichtig, sondern die stimmige Atmosphäre. Ein Geburtstagskind ist Ehrengast, es bekommt Blumen und gemalte Bilder und wir singen ihm ein Ständchen. So lernen die Kinder, wie sie dem anderen an seinem Festtag eine Freude bereiten können.

Die Feste planen und gestalten wir zusammen mit den Kindern. So machen die Kinder die Erfahrung, dass es ihr Fest ist und dass das Gelingen von jedem einzelnen abhängt.

Bei großen Ereignissen basteln wir zusammen den Raumschmuck oder führen ein Theaterstück auf.

Neben den christlichen Festen (z.B. Ostern, St.Martin, Weihnachten), feiern wir in unserem Haus Fasching und unser Sommerfest.

Musik:

Musikalisches Experimentieren eröffnet den Kindern vielfältige Erfahrungen und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Wir spielen Gitarre, singen gemeinsam und entwickeln neue Lieder. Die Kinder probieren Instrumente aus, kommunizieren über verschiedene Rhythmen miteinander und erforschen Klänge und Töne. Gemeinsam mit den KollegInnen setzen sie musikalische Klänge in Tanz und Bewegung um. Diese musikalische Vielfalt spricht besonders auch die Gefühle der Kinder an und bietet ihrem Inneren die unterschiedlichsten Ausdrucksmöglichkeiten.

Psychomotorik:

Bei der Psychomotorik gestalten ErzeiherInnen und Kinder in der Turnhalle einen "Spielplatz im Raum":

Die Geräte werden so ausgesucht und aufgebaut, dass jedes Kind seinen individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend experimentieren und lernen kann. Kinder lieben Herausforderungen und wollen sich selbst immer wieder neu beweisen. Denn: Kein "Berg" ist zu hoch, um nicht erklommen zu werden.

Religionspädagogische Angebote:

Um "Gott auf die Spur zu kommen" wollen wir eine Atmosphäre schaffen, in der die Ahnung der Kinder Raum hat, dass hinter das Sichtbare geschaut, hinter das Hörbare gehört, jenseits des Fühlbaren gefühlt und des Schmeckbaren geschmeckt werden kann. Denn alle Wahrnehmung aus dem Herzen heraus kann dem Bewusstsein neue Räume erschließen. Wenn Kinder "Bei-sich-selbst-zu-Hause-sein" können und sich dabei wohl fühlen, Stille zu genießen, können sie Gott vielleicht wahrnehmen. Denn Gott zeigt sich "leise" und ohne Aufhebens. Auf Gott muss man horchen. Er kommt überraschend. Oft dann, wenn wir es gar nicht vermuten.

Kinder - vor allem im Vorschulalter - sind für ihre Innenwelt noch sehr offen. Für bildhafte Erzählungen sind sie besonders zugänglich. Deshalb sprechen wir durch biblische Geschichten und Märchen Bilder in ihnen an. So berühren wir ihre Seelen, beleben ihre Innenwelt und Fantasie.

Wir feiern Kirchenfeste, singen christliche Lieder und sprechen über verschiedene Glaubensformen.

Schwimmen:

Wasser ist ein wichtiges Element, in dem sich Kinder gern bewegen und in dem sie Angst abbauen können. Einmal pro Woche geht eine kleine Kindergruppe mit einer ErzieherIn und einem Elternteil ins Schwimmbad. Beim Schwimmen entwickeln die Kinder Vertrauen in den eigenen Körper und lernen sich im Wasser geborgen, leicht und stark zu fühlen. Der Spaß soll dabei natürlich nicht zu kurz kommen! In den Sommermonaten finden auch Ausflüge an Badeseen statt. Auch der Hort geht einmal in der Woche mit der Hälfte der Kinder in die Schwimmhalle. Während des Ferienprogramms unternehmen die Schulkinder Tagesausflüge zu verschiedenen Schwimmbädern und fahren im Sommer auch manchmal an die Ostsee.

Sprachförderung:

Jeden Mittwoch meldet sich um 10.00 Uhr Rudi zu Wort, das ist unsere Handpuppe, ein frecher, vorlauter und dabei ganz lieber Rabe. Rudi unter-stützt die zweisprachig aufwachsenden Kinder beim Erlernen der deutschen Sprache.
Roger Loos, Fachmann für den Zweit-spracherwerb von Kindern, hat uns auf unserem Teamwochenende im Februar 2005 mit seinem Konzept angesteckt. Es ist heute unumstritten, dass die Bildungschancen der zweisprachig aufwachsenden Kinder deutlich steigen, wenn sie schon früh in der Kita Deutsch lernen. So können sie später dem Unterricht in der Schule problemlos folgen.

Aus diesem Grund haben wir das Sprachförderkonzept zu einem festen Bestandteil in unserer Kita gemacht. Nicole Stellbrink und Daniela Waldmann erproben es seit Anfang 2005. Sie beobachten den Sprachstand der Kinder, gestalten die Einheiten spielerisch, dokumentieren die Fortschritte der Kinder und arbeiten mit den Eltern zusammen.
Die Sprachförderung der Kinder erfolgt in Kleingruppen. Da jede sprachliche Einheit einer wiederkehrenden Struktur folgt, gibt sie den Kindern Sicherheit. Sie lernen neue Begriffe - sogenannte "Lernwörter" im Spiel, beim Singen und beim Reimen. Regelmäßige Wiederholungen festigen die Sprachstrukturen. Die Erzieherinnen bereiten die Inhalte der einzelnen Spracheinheiten gezielt vor. Dazu benutzen sie auch Alltagsgegenstände aus dem Umfeld der Kinder. Diese werden gemeinsam fotografiert und bewusst in die Sprachförderung einbezogen. Das macht Spaß und motiviert!
Wir ziehen Bilanz und stellen fest, dass das Konzept zum Zweitspracherwerb nach R. Loos gut in unserem Kita - Alltag umsetzbar ist und für die Kinder und Erwachsenen gleichermaßen ein Gewinn ist.

Daniela Waldmann und Rudi der Rabe und Nicole Stellbrink (Erzieherinnen)
Wer mehr wissen möchte, findet Infos zum Zweitspracherwerb nach R. Loos unter : www.zweitspracherwerb.com

Vollwertige Ernährung:

Eine gesunde Ernährung unserer Kinder liegt uns besonders am Herzen. Deshalb sind wir froh, einen Koch im Haus zu haben, der jeden Tag frisches Essen für die Kinder zubereitet und ihre Wünsche berücksichtigen kann. Wir setzen auf biologische Vollkornprodukte, essen nur einmal pro Woche Fleisch (vom Biolandschlachter) und regelmäßig gibt es Seefisch, viel Gemüse - gerne roh zum Knabbern oder als Salat - und Obst, vermeiden Zucker ebenso wie Salz und trinken Mineralwasser, ungesüßte Säfte und Milch.

Ein besonderes Angebot ist unser Frühstück mit einer Müsli-Bar, frischem Obst, Joghurt und Nüssen. Daneben gibt es Vollkornbrot, vegetarische Aufstriche, Käse, Wurst und Marmelade. Es kommt immer mal wieder vor, dass ein Kind bei den Hauptmahlzeiten keinen Appetit hat. Deshalb bieten wir zwischendurch wechselnde Obstsorten an. Nachmittags gibt es auch mal Köstlichkeiten wie Quarkspeise, Pfannkuchen, Apfelpizza oder Kuchen. Gegen Durst steht zu jeder Zeit Mineralwasser bereit. Wir wollen die Kinder nicht zum Essen zwingen. Wir wollen ihnen aber zeigen: Essen kann ein Genuss sein!

Waldtage:

Einmal wöchentlich geht's in den Wald. Hier können die Kinder die Natur immer wieder neu erleben und wahrnehmen. Der Wald strotzt nur so vor geheimnisvollen und spannenden Spielräumen. Die Kinder entwickeln Mut, Kraft und Geschicklichkeit, ob sie nun eine Baumrinde ertasten, sich mit Baggermatsch einreiben, einen Kletterbaum erklimmen oder eine steile Schlucht überwinden. Sie lernen Tiere und Pflanzen kennen und bekommen Achtung vor der Natur. Sie erleben die unterschiedlichen Jahreszeiten und die Stille des Waldes. Die Kleidung ist der Witterung angepasst.
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